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Lippische Geschichte

Lippische Geschichte
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2 Bände im Schuber

Unter den deutschen Regionen nimmt Lippe zweifellos eine Sonderstellung ein, kann dieser Landesteil Nordrhein-Westfalens doch auf eine ungewöhnliche staatlich-historische Kontinuität zurückblicken. Über etwa 800 Jahre kann eine territoriale Einheit zuruckverfolgt werden, die seit dem Mittelalter von einer Dynastie zusammengehalten wurde und so auch über den Wandel der Staatlichkeit das Bewusstsein der Bevölkerung prägte. Lippe ist der Name eines Flusses, der sich vor allem aus dem Teutoburger Wald und dem Eggegebirge speist und bei Wesel in den Rhein mundet. Es ist weiterhin der Name der Familie zur Lippe, die dem deutschen Hochadel zugerechnet wird und die sich aufgrund ihrer mutmaßlich ursprünglichen Besitzrechte an diesem Fluss ganz offensichtlich nach ihm benannt hat. Die Familie wiederum gründete in ihrem Herrschaftsgebiet im 12. Jahrhundert die Stadt Lippe, heute Lippstadt genannt. Und schließlich übertrug sich der Name Lippe auf das im Wesentlichen nördlich des Teutoburger Waldes und südlich des Weserknies gelegene Territorium dieser Dynastie. Aus diesem entwickelte sich der heutige Kreis Lippe. Seit langem ist es Konsens, dass man Geschichte weder ausschließlich als Dynastiegeschichte noch als Geschichte großer Persönlichkeiten versteht, sondern dass auch die wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse als Voraussetzung für politisches Handeln und mit ihren Auswirkungen auf das Alltagsleben aller Bevölkerungskreise zu berucksichtigen sind. Also nicht nur Politik und Verfassungsgeschichte, sondern mindestens gleichberechtigt auch Wirtschafts-, Sozial- und Mentalitätsgeschichte. Zwei Bande wurden konzipiert: ein chronologisch darstellender und ein systematisch angelegter, der zusätzlich noch die beiden lippischen Besonderheiten beinhaltet, die für die Identitätsfrage von besonderer Bedeutung sind, die Externsteine und das Hermannsdenkmal.
Die Gesamtdarstellung der Geschichte des Landes Lippe – die „Heimatchronik des Kreises Lippe“ von Erich Kittel – ist über 60 Jahre alt. Historiker und Geschichtsinteressierte aus Lippe waren sich vor rund acht Jahren einig: Es wird endlich Zeit für eine neue, umfassende „Geschichte Lippes“, die aktuelle Forschungsergebnisse sowie moderne methodische Ansätze der Geschichtswissenschaft berücksichtigt. Im November 2010 beschlossen daher der Landesverband Lippe, der Lippische Heimatbund sowie der Naturwissenschaftliche und Historische Verein Lippe e.V. (NHV), gemeinsam eine neue „Geschichte Lippes“ vorzulegen.

Als Herausgeber stellten sich Prof. Dr. Heide Barmeyer-Hartlieb (Fachstelle Geschichte, Lippischer Heimatbund), Dr. Hermann Niebuhr (Leiter des Landesarchivs NRW, Abteilung OWL a. D. / NHV) und Dr. Michael Zelle (Direktor des Lippischen Landemuseums) zur Verfügung. Partner aus der lippischen Wirtschaft – Lippische Landes-Brandversicherung und Lippische Sparkassen – konnten gewonnen werden, das Werk zu unterstützen.
 

Herausgeber:
Heide Barmeyer
Hermann Niebuhr
Michael Zelle

Verlag:
Michael Imhof Verlag, Petersberg 2018

Band/Reihe:
Lippische Studien Band 24
Sonderveröffentlichung des Naturwissenschaftlichen und historischen Vereins für das Land Lippe e.V. Band 90